Forstbetriebsgemeinschaft Memmingen e.V.

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Förderung Ökosystemleistungen

Honorierung der Ökosystemleistung des Waldes – Klimaangepasstes Waldmanagement

Die „neue Bundeswaldprämie“ ist am 12. November 2022 mit der Online-Antragsstellung an den Start gegangen.

Eine Antragsstellung ist nur über die Homepage bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) möglich. Dort sind auch die Förderrichtlinien einsehbar bzw. sind zum Download eingestellt.   

www.klimaanpassung-wald.de

Fragen rund um die Antragsstellung richten Sie bitte unbedingt direkt an die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) unter 08343 / 6930 – 600 oder Mail: klimaanpassung-wald@fnr.de

In der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Nr. 149 vom 1. November 2022 informiert der zuständige Bundesminister darüber. Siehe daher auch www.bmel.de

Wir empfehlen Ihnen vor einer eventuellen Online-Antragsstellung eine sorgfältige Prüfung der geforderten 12 Kriterien die der Waldeigentümer mit seiner Waldfläche und deren Bewirtschaftung zu erfüllen hat!

 

RED III - Neue EU Richtlinie für erneuerbare Energie

Wärme und Energie aus Waldholz künftig nur zweitklassig?    

Weitere Verhandlungen zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie müssen Irrweg des Europäischen Parlaments stoppen

Das EU-Parlament hat vergangene Woche über die neue Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III) verhandelt. Dabei ging es auch um die Frage, ob Holz und insbesondere Waldholz künftig noch als nachhaltiger Energieträger anerkannt wird. Im Vorfeld hatte bereits der Umweltausschuss mehrheitlich dafür votiert, dem Waldholz die Anerkennung als erneuerbare Energie zu entziehen. Dies ist ein politischer Angriff auf die Wahrheit.

Zunächst die gute Nachricht: Holz bleibt bis 2030 „erneuerbare Energie“. Künftig soll aber für Biomasse aus dem Wald – eine maximale Nutzungsmenge eingeführt werden. Die Energiemenge aus Waldholz soll nicht die durchschnittliche Menge der Jahre 2017 bis 2022 überschreiten. Diese Grenze gilt allerdings nicht, wenn das Holz aus Kalamitätsnutzungen wie z.B. aus der Borkenkäferbekämpfung oder aus Vorsorgemaßnahmen in Waldbrandhochrisikogebieten stammt.

Nachwachsendes Energieholz aus regulärer Nutzung wird damit diskriminiert. Vor dem Hintergrund des drängenden Waldumbaus – einfach verheerend. Das wäre der Einstieg in den Ausstieg für die Wärme aus dem Wald.

In der EU wird die regionale Verfügbarkeit von geringwertigen Nebenprodukten der Waldnutzung zur dezentralen Wärmeerzeugung weiterhin sehr unterschiedlich sein. Der dringend notwendige Wechsel der Baumarten im Zuge der Klimaanpassung der Wälder, wird räumlich und zeitlich unterschiedlich, eine höhere Verfügbarkeit des Rohstoffes entstehen lassen. Das heißt, wir brauchen maximale Flexibilität für die erneuerbare Ressource Holz.

Deshalb ist es sinnvoll und zwingend, Holzsortimente, für die es wenig alternative   Verwendung gibt, als Energieträger einzusetzen, um damit fossile Energieträger zu ersetzen. Das leuchtet jedermann ein. Das Europäische Parlament diskriminiert mit seiner Unterscheidung in primäre und sekundäre Biomasse die Holz-Sortimente, die im Zuge nachhaltiger Waldbewirtschaftung anfallen. Denn „sekundäre Biomasse“ sollen Holznebenprodukte aus der industriellen Verarbeitung wie z.B. Späne oder Resthölzer sein. Nur das ist also die „gute Biomasse“, weil sie nicht direkt aus dem Wald gewonnen wird. Verstehen muß man das nicht. Aber dagegen scharf protestieren.

„Als Vertreter von rund 700.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in Bayern sehen wir diese Einführung von  Energieholz 2. Klasse und die Pläne, dem Waldholz nach und nach die Anerkennung als erneuerbare Energie abzuerkennen, mit großer Sorge. Wir lehnen dies strikt ab.“

Holzenergie ist in Deutschland mit Abstand die wichtigste erneuerbare Energiequelle (etwas über ein Drittel) und ist gerade für die Wärmewende unverzichtbar:

Von den aktuell lediglich 16,5 % erneuerbarer Wärme beruhen drei Viertel auf Holz, davon sind etwa die Hälfte geringwertige Nebenprodukte direkt aus dem Wald. Die andere Hälfte sind Nebenprodukte der Holzindustrie. . Aus dem Wald kommt dabei Holz aus Pflege- und Durchforstungsmaßnahmen, Kronenrestholz oder Kalamitätsholz. Diese Biomasse stammt aus nachhaltiger Waldwirtschaft und ist als nachwachsender Rohstoff erneuerbar. Einige politische Akteure wollen jetzt diese Realität mit politischen Entscheidungen zu Fall bringen. Das wäre wahrheitswidrige Politik, gegen die wir entschieden vorgehen müssen. 

Es ist zu hoffen, dass sich die Diskussion in den anstehenden Trilogverhandlungen der EU, also den Verhandlungen zu RED III zwischen der EU-Kommission, dem EU-Rat und dem EU-Parlament, wieder an der Realität  orientiert. Unser heimisches Energieholz ist eine erneuerbare Ressource, die für die Energiewende unverzichtbar ist. Nun sind die Mitgliedsstaaten gefordert, diesen Angriff auf die Wahrheit zu beenden.

Bayerischer Waldbesitzerverband e.V.

Unter dem folgenden Link finden Sie wertvolle und weitere Informationen der LWF zur energetischen Holzverwendung.                  https://www.lwf.bayern.de/forsttechnik-holz/holzverwendung/312036/index.php

Herbstprogramm 2022

Werksbesichtigung bei Sägewerk BAUR in Wain

Am 11. Otktober besichtigten wir das Sägewerk BAUR. Er ist ein langjähriger und für uns bedeutender Kunde in der Region!

 

Generalversammlung 2021

Mitgliederversammlung am 6. August 2021

Neue Vorstandschaft gewählt

Vielen Dank für Ihren Besuch bei der Generalversammlung am 6. August 2021.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Josef Lessmann, Pleß.   Stellvertreter: Albert Endres, Bad Grönenbach und Hermann Maurus, Guggenberg.

Beisitzerinnen und Beisitzer: Angelika Forster, Eisenburg.  Gerlinde Kränzle, Buxheim.  Martin Baader, Heimertingen.   Ekkehart Fischer, Babenhausen.   Dieter Mack, Arlesried-Erkheim.  Rupert Heinle, Legau.  Roland Czech,  Ottobeuren.  Manfred Stetter, Volkratshofen.   Bernhard Sirch,  Egg a.d. Günz.

Der bisherige Vorsitzende Josef Lohr, sowie die langjährigen Vorstandsmitglieder  Klement Blank und Karl-Michael Häring wurden vom ehemaligen Staatminister Josef Miller mit einer Laudatio verabschiedet.

Waldbaupreis 2017

Wir gratulieren unserem Mitglied Frau Forster zum Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung. Der Preis würdigt die jahrzehntelange generationenübergreifende Arbeit der Familie Forster. Durch vorausschauendes Handeln ist es gelungen ein in vielerlei Hinsicht positives Beispiel für erfolgreiche und nachhaltige Waldbewirtschaftung zu schaffen.

Ferienprogramm 2017

Zusammen mit 13 motivierten jungen Forstmännern aus Erkheim schauten wir uns die Holzernte mit einem Harvester an. Unsere Unternehmer Michael Fröhlich und Stefan Auer erklärten uns die große Maschine und die anspruchsvolle Arbeit im Wald und zeigten uns wie ein Baum gefällt und aufgearbeitet wird. Wir zählten die Jahrringe am Stock und bestimmten so das Alter des Bestands und wir konnten sogar Borkenkäfer unter der Rinde entdecken. Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz und selbstverständlich mussten wir auch mal Brotzeit machen. Zum Schluss durfte jeder eine Baumscheibe mit nach Hause nehmen.

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